Facebook: “Ein Fan werden” ist Geschichte. Der “Gefällt mir”-Button für’s Web ist da.

Geschrieben von Thorsten Ulmer am 20. April 2010 | Abgelegt unter Social Media

Ich habe in diesem Blog vor einiger Zeit in einem anderen Zusammenhang darüber geschrieben, dass ich nicht von jeder x-beliebigen Seite oder Person “Fan” auf Facebook werden möchte. Laut Facebookbiz wird es den “Fan werden”-Button wohl bald nicht mehr geben. Dieser wird durch den “Like”-Button (”Gefällt mir”) ersetzt.

Nun darf darüber spekuliert werden, warum dies geändert wird. Ziemlich sicher liegt dieser Schritt nicht darin begründet, dass es einige Wortglauber (ist das ein schwäbischer Begriff oder kennen den alle?) wie micht gibt, die sich an der Benennung eines Buttons aufhalten. Wie Facebookmarketing.de und Spiegel Online berichten, versucht Facebook einen “Like”-Button für das komplette Web zu etablieren.

Konkret sieht das so aus: Über die Schnittstelle Facebook Connect können Web-Seiten-Betreiber ihren Lesern eine umständliche Anmeldung ersparen. Wer einen Artikel kommentieren möchte, muss sich auf Seiten wie Mashable.com nicht eigens registrieren, sondern einfach mit seinem Facebook-Konto anmelden.

(Quelle: Spiegel Online)

Du findest diesen Artikel hier gut? Dann hast Du zukünftig die Möglichkeit hier direkt unter dem Artikel den “Gefällt mir”-Button zu drücken. Dieser Vorgang geht natürlich auf Deine Pinnwand bei Facebook. Geregelt wird das alles über Facebook Connect.

Gewinner dieser Mechanik ist Facebook. Ich aber auch. Denn Facebook wird sich mit seinen “Like”-Buttons quer durchs Web verbreiten und erhält damit neue Erkenntnisse über die Interessen der Mitglieder. Ich erziele mit meinem Post aber natürlich eine wesentlich höhere Aufmerksamkeit, wenn auf drei, vier oder zehn Facebook-Nutzer-Pinnwänden mein Artikel verlinkt wird.

Wer verzichtet schon auf 400 Millionen potentielle Leser, Kunden, Interessenten, die kostenlos von ihren Freunden auf das Angebot gelockt werden?

(Quelle: Spiegel Online)

Nun wird diese Vorgehensweise die Diskussion über Macht und das Wissen von Facebook sicher neu anheizen. Und ich denke das ist auch gut so. Denn so praktisch und hilfreich dieses neue Feature sein wird, so aufmerksam sollte man die Entwicklung verfolgen.


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